- Rainer Schaller, der Veranstalter der Loveparade 2010, äußert sich zu dem angeordneten Prozess
- Er begrüßt den Strafprozess und vertraut auf das deutsche Rechtssystem
Duisburg.
Die Loveparade-Katastrophe wird nun doch vor Gericht verhandelt.
Veranstalter Rainer Schaller hat den angeordneten Strafprozess zu dem Unglück in Duisburg begrüßt. „Ich bin froh, dass es einen Prozess geben wird und vertraue auf das deutsche Rechtssystem.“
Die Verantwortlichen sollen zur Rechenschaft gezogen
„Dieses wird Klarheit darüber bringen, was damals wirklich geschah“, erklärte Schaller am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Gerade für Angehörige und Verletzte sei es enorm wichtig, dass die Verantwortlichen gefunden würden. „In Duisburg fand keine Naturkatastrophe statt, sondern Menschen haben Fehler gemacht.“
Bei der Tragödie waren vor sieben Jahren 21 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das Landgericht in Duisburg hatte die Anklage gegen zehn Beschuldigte der Stadt und des damaligen Veranstalters Lopavent des Fitnessketten-Unternehmers Schaller zunächst mangels Erfolgsaussichten nicht zur Verhandlung zugelassen. Dagegen hatten die Staatsanwaltschaft und verschiedene Nebenkläger erfolgreich Beschwerde eingelegt.
(dpa)
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