Die Inflation ist bei Kaufland, Edeka, Lildl und Co. längst deutlich spürbar. Mittlerweile müssen viele Verbraucher Abstriche machen.
Doch stellt ein Ökonom nun die Frage, ob Lebensmittel bei Kaufland, Edeka, Lildl und Co trotz allem immer noch zu billig sind – und fordert einen weiteren Preisanstieg.
Kaufland, Edeka, Lildl und Co: Ökonom fordert drei Euro für Butter
Die Inflation liegt aktuell (April 2022) bei +7,4 Prozent. Bedeutet: Im Durchschnitt, sind die meisten Produkte um 7,4 Prozent teurer geworden. Das merkt man auch beim Einkauf im Supermarkt: Bei gleicher Menge muss der Verbraucher nun deutlich draufzahlen.
Doch das reicht noch nicht, erklärt ein Ökonom gegeüber der „Bild“, und forderte sogar einen weiteren Preisanstieg auf bis zu drei Euro für ein Päckchen Butter.
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Kaufland, Edeka, Lildl und Co: Aktuelle Lebensmittelpreise seien zu niedrig
Aber nicht nur Butter soll laut Meinung von Prof. Fratzscher teurer werden, auch ein Kilo Tomaten sollte eher zehn Euro kosten. Seine Argumentation begründet Fratzscher mit dem Wohl von Umwelt, Natur und Tieren. Die aktuellen Kosten würden den Aufwand und den damit verbundenen ökologischen Schaden nämlich nicht widerspiegeln.
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Kaufland, Edeka, Lildl und Co: Widerspruch aus der Politik
Auch wenn Fratzscher mit seiner Argumentation nicht per se falsch liegen mag, so erscheint der Zeitpunkt für eine derartige Debatte ungünstig, findet CDU-Sozialpolitiker Dennis Radtke. „In einer Zeit, in der die Preise durch die Decke gehen und viele Menschen nicht mehr ein noch aus wissen, ist dies die falsche Debatte“, erklärte er gegenüber der „Bild“. (ali)